Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart

Bedarfsanalyse nun online verfügbar

Die vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration erstellte „Bedarfsanalyse zur Vorhaltung eines bedarfsdeckenden Angebots an Frauen- und Kinderschutzhäusern und spezialisierten Fachberatungsstellen gegen Gewalt an Frauen in Baden-Württemberg“ http://www.sozialwissenschaften-stuttgart.de/index.php/projekte1/aktuelle-projekte1/195-bedarfsanalyse-zur-vorhaltung-eines-bedarfsdeckenden-angebots-an-frauen-und-kinderschutzhaeusern-und-spezialisierten-fachberatungsstellen-gegen-gewalt-an-frauen-in-baden-wuerttemberg wurde am Dienstag, dem 24.04.2018 von Prof. Dr. Ute Koch, Prof. Dr. Thomas Meyer und Daniel Rayment-Briggs dem Beirat zur Umsetzung des Landesaktionsplans gegen Gewalt an Frauen offiziell vorgestellt und ist nun auf der Homepage des Ministeriums zusammen mit einer Pressemitteilung veröffentlicht worden. Staatssekretärin Bärbl Mielich, die ebenfalls an der Sitzung teilnahm, äußerte sich wie folgt: „Die Bedarfsanalyse zeigt uns nun schwarz auf weiß, dass es in einem Land wie Baden-Württemberg immer noch Regionen gibt, in denen gewaltbetroffene Frauen keine ausreichende Hilfe und Unterstützung finden können. Das schließt einen Mangel sowohl an spezialisierten Fachberatungsstellen als auch an Plätzen in Frauen- und Kinderschutzhäusern ein. Es ist überfällig, dass die Kommunen ihrer Verantwortung nachkommen und der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vor Ort mehr Gewicht und Bedeutung zukommen lassen“.

Die Pressemitteilung und den Abschlussbericht finden Sie hier: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/bedarfsanalyse-des-landes-zu-frauen-und-kinderschutzhaeusern-zeigt-versorgungsluecken-auf/

 

 

 

Folgeveranstaltung des „Aktionsbündnis PLUS“

PlusLogo


Am Dienstag, den 18.07.2017 fand im Haus der katholischen Kirche Stuttgart die Folgeveranstaltung des „Aktionsbündnis PLUS“ statt. Die Initiatoren des Projekts– der Caritasverband für Stuttgart e.V., die Deutsche Leberhilfe e.V. und AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG – luden dabei alle Interessierten ein, um die Projekterfahrungen, die erreichten Ziele sowie die zukünftige Weiterentwicklung von PLUS in Stuttgart gemeinsam mit der Schirmherrin Karin Maag, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags, vorzustellen.

Neben dem Werkstattbericht, in dem Plus Teilnehmer/innen und Mitarbeiter/innen der Caritas Stuttgart eindrücklich über die Wirkungen des Plus Projektes berichteten, stellten Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann und Alessa Peitz vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart die Evaluationsergebnisse der wissenschaftlichen Projektbegleitung vor. Mit dem Projekt Plus haben sich die Initiatoren vor drei Jahren zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von drogenabhängigen Menschen mit partizipativen Projekten unter dem Motto „Teilhaben – Teilnehmen – Teil sein“ zu verbessern.

 

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Take-Fachtag in Stuttgart

Daniel Rayment-Briggs, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart, stellte am 27.06. auf dem Fachtag von Take Stuttgart „Take what? – Clubkultur und Partydrogen im Kessel“  vor Fachpublikum und interessierten Szenegängern die Ergebnisse der Studie „Evaluation des Partydrogenprojekts TAKE“ vor. Auf dem Fachtag wurde ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Poetry-Slam, Workshops und elektronischer Musik geboten. Take ist ein Projekt von Release Stuttgart e.V., das seit zweieinhalb Jahren auf Elektro-Events zugehende und akzeptierende Aufklärungsarbeit leistet und sich für die Ermöglichung von Drug-Checking in Deutschland einsetzt. Den Abschlussbericht der Studie finden Sie hier.

Fokusgruppen zur Validierung des Kennzahlen‐ und Reportingkonzepts für Integrationsfirmen im Mai 2017

Im dritten Projektjahr zur „Mehrdimensionalen Erfassung der Wertschöpfungsleistung von Integrationsfirmen“ steht die Validierung der Instrumente zur Erfassung der nicht-monetären Wertschöpfungsparameter im Vordergrund.

Unter reger Beteiligung von zehn Integrationsfirmenvertretern aus dem Raum Baden-Württemberg wurden im Mai 2017 die Inhalte der Fragebögen sowie die Rahmenbedingungen zur Erhebungssituation anhand verschiedener Fragestellungen kritisch begutachtet und gemeinsam diskutiert. Fragen wie…

  • Messen die Variablen das, was sie messen sollen?
  • Sind die Variablen trennscharf und eindeutig (unmissverständlich) formuliert?
  • Welche Unsicherheiten bzw. Schwierigkeiten kommen im Laufe der Befragung auf?
  • Welche zeitlichen Ressourcen binden die Erhebungswellen?

…leiten den kommunikativen Validierungsprozess.

Nach einer erneuten Erhebungsrunde und weiteren „Fokusrunden“ werden die Ergebnisse abschließend statistisch ausgewertet und auf die Ergebnisse der kommunikativen Validierung bezogen.

Fokusgruppen im Projekt „Wirksamkeit und Weiterentwicklung der Angebote zur Alltagsgestaltung sowie Tagesstrukturierung für erwachsene seelisch behinderte Menschen im Saarland“

Als letzter Erhebungsschritt innerhalb der Studie „Wirksamkeit und Weiterentwicklung der Angebote zur Alltagsgestaltung sowie Tagesstrukturierung für erwachsene seelisch behinderte Menschen im Saarland finden im Juni thematische Fokusgruppen statt. 

Die Fokusgruppen werden in Form von Workshops durchgeführt. Sie dienen der Präsentation und Validierung der Ergebnisse und sollen in diesem Rahmen zur Diskussion gestellt werden. Der Mehrwert dieser Methode ergibt sich aus der Möglichkeit, die Erkenntnisse zu ausgewählten Themen in einem möglichst vielfältig besetzten Expertengremium zu diskutieren. Die unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen daher eine anwendungs- und praxisnahe Sichtweise auf die Gestaltung und Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote zur Alltagsgestaltung und Tagesstrukturierung für Menschen mit seelischer Behinderung im Saarland.

Die Fokusgruppen sollen dabei aus möglichst verschiedenen Teilnehmergruppen bestehen: Leistungsträger, Leistungserbringer, sowie Leistungsbezieher der Angebote im Saarland sind herzlich eingeladen zu den Themen "Bedarfsgerechte Teilhabe am Arbeitsleben/Beschäftigung", "Junge Erwachsene in der Eingliederungshilfe" und "Demografischer Wandel - Alter und Eingliederungshilfe" mit uns zu diskutieren!

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und eine rege Diskussion!