Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart

"Treffpunkt Inklusion" erleben - vernetzen - mitgestalten

Am 30. November 2016 veranstaltete das Ministerium für Soziales und Integration den "Treffpunkt Inklusion" in Stuttgart.

In Baden-Württemberg sind im Rahmen des Programms "Impulse Inklusion" 120 Projekte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gefördert worden. Beim Treffpunkt Inklusion erhielten alle Projekt die Möglichkeit sich einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren und untereinander in Auszutausch zu gehen.

Unter dem Schwerpunkt "Inklusive Kommunen" waren neben der "Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen" auch die vier Landkreise Esslingen, Ludwigsburg, Ravensburg und Tübingen mit Ständen vertreten und präsentierten den Stand des Projekts "Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Landkreisen".

Wissenschaftlich begleitet wurden die Projekte "Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen" und "Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Landkreisen" durch den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg KVJS und das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart.

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart ist Mitglied im Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Auf der Mitgliederversammlung des Bundesnetzwerks für Bürgerschaftliches Engagement am 02. Dezember 2016 wurde das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart als stimmberechtigtes Mitglied aufgenommen. Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart beschäftigt sich bereits seit 2009 mit unterschiedlichen Fragestellungen des Bürgerengagements, freiwilligen Engagements und der Partizipation. Auch die kommunale Fachberatung des Gemeindenetzwerks Bürgerschaftliches Engagement ist seit 2009 beim Institut angegliedert. Das Team des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart freut sich nun auch Partner des starken Netzwerks für Bürgerschaftlichen Engagements zu sein. Mehr Informationen zum Bundesnetzwerk erhalten Sie hier. www.b-b-e.de

 

 

CmbA Berichtspräsentation

Am Montag, den 30.11.2015 fand im Rahmen der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Stadt Stuttgart die Ergebnispräsentation des Konzepts zur ambulanten Versorgung von chronisch mehrfach beeinträchtigten Abhängigkeitkranken (CmbA) in Stuttgart/ Angebot Teil II statt.

Das Vorhaben zielte auf eine Verbesserung der Versorgungsqualität für den schwer erreichbaren und latent unter- bzw. unversorgten Personenkreis der CmbA-Klient/innen ab. Die bestehenden Hilfestrukturen wurde einbezogen und zugänglich gemacht, aufsuchende Soziale Arbeit und sozialräumliche Vernetzung waren dabei die Mittel der Wahl. Zu diesem Zweck wurden 1,5 zusätzliche Fachstellen bei zwei Stuttgarter Suchtberatungsstellen geschaffen und angegliedert.

"Soziale Arbeit im CmbA-Projekt öffnet Türen, begleitet, initiiert Hilfeprozesse und vernetzt." Mit großem Interesse wurde die Darstellung der Ergebnisse durch Frau Prof. Dr. Schäfer-Walkmann verfolgt, die in dem Forschungsbericht "achTsam, Sozialwissenschaftliche Analyse der ambulanten Versorgung von aktuell nicht an das Hilfesystem angebundenen chronisch mehrfachbeeinträchtigten Abhängigkeitskranken (CmbA) in Stuttgart" dargelegt sind.

 

 

2. Bürgerforum „Gut und aktiv älter werden“

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit und breitem ehrenamtlichen Engagement, schließt das Projekt "Gut und aktiv älter werden" nun die Ideenfindungsphase ab. In einem zweiten Bürgerforum sollen die entwickelten Projektideen nun vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Bei der Frage welche der Vorhaben umgesetzt werden sollen, um gemeinsam neue Wege in Schorndorfs Seniorenarbeit zu gehen, ist Ihre Stimme gefragt. Sie sind daher herzlich eingeladen an der Veranstaltung


2. Bürgerforum
"Gut und aktiv älter werden"

am
Mittwoch, den 24. Juni 2015
um
19:00 Uhr
in 
der Barbara-Künkelin-Halle
Künkelinstraße 33, 73614 Schorndorf

teilzunehmen. 

 


> Einladung zum 2. Bürgerforum und Programm

 

Fachsymposium zu Gewalterfahrungen in der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975 - Rückblick

Gewalt in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung: Dieses Thema spielt eine wichtige Rolle für Einrichtungsträger der Hilfe für Menschen mit Behinderung. Die Stiftung Liebenau hat der Aufbereitung von Gewalterfahrungen und ihren Konsequenzen am 11. und 12. Dezember 2014 ein zweitägiges Fachsymposium gewidmet. Ausgangspunkt der Diskussion war die sozialwissenschaftliche Studie, die das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart im Auftrag der Stiftung Liebenau zur Analyse von Gründen, Anlässen und Bedingungen erzieherischer Gewalt in der Zeit von 1945 bis 1975, durchführte. Die Ergebnisse der Studie „Gewalterfahrungen. Der Umgang mit Gewalt im lebensweltlichen Kontext von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975“ wurden durch Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann und Prof. Dr. Birgit Hein vorgestellt.

> Zeitungsartikel "Stiftung Liebenau bittet um Verzeihung"

> Zeitungsartikel "Stiftung Liebenau stellt sich ihrer Vergangenheit"

Veröffentlichung:
Susanne Schäfer-Walkmann, Birgit Hein: „Das Schweigen dahinter“
Der Umgang mit Gewalt im lebensweltlichen Kontext von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975. Herausgegeben von der Stiftung Liebenau, Lambertus Verlag, Freiburg i. Breisgau 2015
ISBN: 978-3-7841-2682-1