IfaS Stuttgart

Fachtag "Barrierefrei gesund?"

logo barrierefrei gesund 4c rgbDer Fachtag möchte dazu beitragen, die gesundheitliche Versorgung für Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Stadt Stuttgart weiterzuentwickeln und voranzubringen. Es ist allgemein anerkannt, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung häufiger als andere Personen eine intensivere und auch spezifischere ärztliche Behandlung benötigen. Betroffene, Angehörige und die professionellen Begleiter/-innen erleben das Gesundheitssystem als nicht ausreichend auf die Besonderheiten in der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit einer geistigen Behinderung eingestellt. Andererseits erfahren Mediziner/-innen und weitere Dienstleister im Gesundheitswesen im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildung nur wenig über Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die von den Veranstaltern initiierte sozialwissenschaftliche Studie hatte den Auftrag, die Barrieren, aber auch die vorhandenen Ressourcen in der gesundheitlichen Versorgung für den genannten Personenkreis in der Stadt Stuttgart herauszuarbeiten.

Insgesamt haben mehr als 500 Menschen in Stuttgart an der Barrierefrei gesund-Studie teilgenommen: Menschen mit einer geistigen Behinderung und Angehörige ebenso wie gesetzliche Betreuer/-innen sowie Menschen, die beruflich in der Behindertenhilfe und im Gesundheitswesen tätig sind. In der Zusammenschau der Studienergebnisse entstand ein dichtes Bild über die Situation in Stuttgart aus unterschiedlichen Perspektiven.

Dabei liegt die große Chance der Barrierefrei gesund-Studie hauptsächlich in zwei Punkten:

(1.) Erstens gibt es jetzt umfangreiche empirische Belege dafür, welche Barrieren die größten Hindernisse in Stuttgart darstellen und

(2.) liefern die Daten konkrete Hinweise, wie diese Barrieren – ganz pragmatisch – überwunden werden können.

Die Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen des Fachtages dargestellt und dienen als Diskussionsgrundlage. Über die fachlichen Grenzen hinweg sollen Erfahrungen ausgetauscht und der Anspruch bekräftigt werden, für Menschen mit geistiger Behinderung eine angemessene, bedarfsgerechte und barrierefreie Gesundheitsversorgung auf den Weg zu bringen, wie sie die UN-Behindertenrechtskonvention fordert. Wir laden alle Professionen, die an einer gelingenden Gesundheitsversorgung für Menschen mit einer geistigen Behinderung interessiert sind, sehr herzlich ein und erhoffen für die Zukunft merklich spürbare Veränderungen für den genannten Personenkreis in der Stadt Stuttgart. Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung


"Barrierefrei gesund?"
Gesundheitliche Versorgung für Menschen mit einer geistigen Behinderung -
Herausforderung und Aufgabe für die Stadt Stuttgart
am
Mittwoch, den 26. November 2014
von
09:00 bis 16:00 Uhr
im
Haus der Katholischen Kirche,
Königsstarße 7, 70188 Stuttgart

teilzunehmen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung des Caritasverband für Stuttgart e.V., des bhz Stuttgart e.V., der Diakonie Stetten e.V., der Lebenshilfe Stuttgart e.V. und der Liebenau-Kliniken gGmbH . Die Veranstaltung wird gefördert durch die Aktion Mensch.

Im Rahmen der Fachtagung werden Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann und Franziska Traub die Ergebnisse der Studie "Barrierefrei gesund - Sozialwissenschaftliche Analyse der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit einer geistigen Behinderung im Stadtgebiet Stuttgart" vorstellen.

Ergänzt wird das Programm durch zwei Fachvorträge von Prof. Dr. Peter Martin und Frau Prof. Dr. Doris Tacke. Zudem berichten drei niedergelassene Stuttgarter Ärzte, die sich in besonderer Weise in der Behandlung von geistig behinderten Menschen engagieren aus ihrer Arbeit. Darüber hinaus stellt Dr. Friedrich Kramer einen Quartalsvergleich aus dem Gesundheitszentrum Kernen vor, der der Frage nach dem „Mehraufwand“ in der allgemeinmedizinischen Behandlung von Menschen mit einer geistigen Behinderung nachgeht.


> Einladung zum Fachtag und Programm

 

Festveranstaltung "10 Jahre Demenznetz Düsseldorf"

Am 30.06.2014 nutzte das Demenznetz Düsseldorf das 10-jährige Bestehen des Netzwerkes, um in einer Festveranstaltung allen Beteiligten, Ehrenamtlichen sowie professionell Engagierten zu danken und einen Blick in die Zukunft der Netzwerkarbeit zu wagen.

271 Demenznetz 1406A

Im Demenznetz Düsseldorf haben sich das Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf, die Institutsambulanz Gerontopsychiatrie des LVR-Klinikums/Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf & Kreis Mettmann e.V. und die Wohlfahrtsverbände Caritasverband Düsseldorf, Diakonie Düsseldorf, Deutsches Rotes Kreuz Düsseldorf und Kaiserswerther Diakonie zusammengeschlossen, mit dem Ziel, die Situation demenzkranker Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Das Demenznetz Düsseldorf ist eines der 13 Demenznetzwerke, die in die Evaluationsstudie DemNet-D eingebunden sind. Die Evaluationsstudie befasst sich mit den Versorgungs-ergebnissen, der Versorgungssituation sowie der Kooperations- und Netzwerkstruktur von regionalen Netzwerken für Menschen mit Demenz.

Frau Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann hielt anlässlich des 10-jährigen Bestehens einen Festvortrag mit dem Thema “Steuerung von Demenznetzwerken - Schlüssel für Nachhaltigkeit?”.

 

 > Einladung und Programm der Festveranstaltung

 > Vortrag “Steuerung von Demenznetzwerken - Schlüssel für Nachhaltigkeit?”

 

„Fit fürs Leben - von Anfang an - Zukunftswerkstatt der Göppinger Familientreffs“

GP workshop
Seit 2005 haben sich die Familientreffs im Landkreis Göppingen zu einem anerkannten, niedrigschwelligen und gut in Anspruch genommenen Angebot entwickelt. Um Aussagen hinsichtlich der Qualität und den Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Familientreffs machen zu können, ist das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart im Jahr 2013 mit einer systematischen Evaluation (Evaluationsstudie Familientreffarbeit Landkreis Göppingen) beauftragt worden. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Göppinger Familientreffs“ unter dem Motto: „Fit fürs Leben - von Anfang an“ sind am 03.07.2014 nun die Ergebnisse der Evaluation sowie daraus hervorgehende Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Familientreffarbeit präsentiert worden. Die anwesenden Vertreter des Landratsamtes, der Kommunen, der involvierten Wohlfahrtsverbände, weitere Kooperationspartner sowie Ehrenamtliche und BesucherInnen der Familientreffs waren anschließend dazu eingeladen, aktiv in verschiedenen Workshops zu identifizierten Zukunftsthemen rund um die Weiterentwicklung der Familientreffs mitzuarbeiten.

   GP ppt



    > Vortrag „Fit fürs Leben - von Anfang an“

    > Abschlussbericht "Evaluationsstudie Familientreffarbeit Landkreis Göppingen"

 

 

 

Fachtagung anlässlich des Abschlusses der wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprojekt „Sonnenkinder – Gesund und geborgen aufwachsen in Stuttgart“

Seit drei Jahren werden in Stuttgart Familien mit Neugeborenen durch das Modellprojekt „Sonnenkinder – Gesund und geborgen aufwachsen in Stuttgart“ in zwei Kliniken vor oder nach ihrem Geburtstermin aufgesucht und begleitet. Mit seinen einzel- und gruppenbezogenen Angeboten stellt das Modellprojekt einen wichtigen Teil der sozialen und gesundheitlichen Infrastruktur im Handlungsfeld der Frühen Hilfen in der Landeshauptstadt Stuttgart dar. Getragen wird es durch verschiedene Akteur/innen aus der Gesundheits- und Jugendhilfe: Dem Marienhospital Stuttgart, der St. Anna Klinik Bad Cannstatt Cannstatt, dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und dem Caritasverband für Stuttgart e.V. Diese Multiprofessionalität findet sich auch im Sonnenkinder-Team wieder, was eine gelingende Unterstützung im Umgang mit komplexen elterlichen Bedarfslagen ermöglicht.  

Eine weitere bedeutsame Säule im Modellprojekt nimmt die Wissenschaft ein. In Forschungskooperation mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart an der Dualen Hochschule Stuttgart werden kontinuierlich verschiedene Schwerpunktthemen wie etwa Fallarbeit, elterliche Erziehungskompetenzen, Gruppenangebote, Ehrenamt etc. evaluiert und mit Akteur/innen aus der Praxis diskutiert.

Am 31.08.2014 endet die erste Projektphase. Diesen Abschluss möchten wir nutzen, um Ihnen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorzustellen, eine kritische Bilanz zu ziehen und der zukünftigen Arbeit des „Sonnenkinder-Teams“ Handlungsempfehlungen für die weitere Begleitung und Beratung von Familien mit Neugeborenen in Stuttgart zu geben.

Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung

„Sonnenkinder – Gesund und geborgen aufwachsen in Stuttgart“
Fachtagung anlässlich des Abschlusses der wissenschaftlichen Begleitung

am

Mittwoch, den 24. September 2014

von

15:00 bis 18:00 Uhr im Hasenbergsaal (8. OG) an der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg Stuttgart | Fakultät Sozialwesen, Rotebühlstraße 131, 70197 Stuttgart

teilzunehmen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart | Fakultät Sozialwesen mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart für Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen und Vertreter/innen aus Politik und Verwaltung.

Die Räumlichkeiten der Veranstaltung sind barrierefrei.

Es empfiehlt sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da Parkmöglichkeiten begrenzt sind.

Für unsere Planung bitten wir Sie, uns bis Freitag, den 25. Juli 2014 über Ihre Teilnahme und die Anzahl Ihrer Begleitpersonen zu informieren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


> Einladungsflyer zur Fachtagung mit Tagungsprogramm, Lageplan und Kontakt

 

Fachtag "Nachhaltige Armutsbekämpfung in Tübingen – und darüber hinaus"

Kinderarmut bekämpfen und Kinderchancen in Tübingen verbessern – mit diesem Ziel hat die Universitätsstadt Tübingen 2013 zusammen mit dem Bündnis für Familie Tübingen und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart das Projekt „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“ gestartet. 250 Familien wurden befragt, über 400 Personen haben daran mitgewirkt. Sie erfahren die Ergebnisse und was daraus konkret folgt – in Tübingen und darüber hinaus.

Die Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Katrin Altpeter, wird Bezug zum ersten Kinderarmutsbericht des Landes nehmen. Gerda Holz,(Dipl.Pol.) ISS Frankfurt, wird die Erfahrungen aus der AWO-Langzeitstudie zur Kinderarmutsbekämpfung einbringen.

Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung


"Nachhaltige Armutsbekämpfung in Tübingen - und darüber hinaus" -
Fachtag zum Projekt "Gute Chancen für alle Kinder - mit Familien aktiv gegen Kinderarmut"
am
Mittwoch, den 4. Juni 2014
von
16:00 bis 19:15 Uhr in der Alten Aula,
Münzgasse 30, 72070 Tübingen


teilzunehmen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Universitätsstadt Tübingen mit dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen (IfE), dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart und dem Bündnis für Familie Tübingen.

Im Rahmen der Fachtagung wird Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann die Ergebnisse des Projekts  „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“ vorstellen.


> Einladung zum Fachtag und Programm